(Rebloggt) Patriarchat und Gewalt in Çatal Höyük? – Bioarchäologie versucht, ein altes Problem endgültig aus der Welt zu schaffen – wieder ohne Erfolg!

Sehr langer und hervorragend recherchierter Artikel zu den neuesten Studien über Catal Höyük, in denen wieder einmal nachgewiesen sein soll, dass diese neusteinzeitliche Siedlung bereits patrilokal lebte, was dieser Artikel eindeutig widerlegt.

Wahrscheinkontrolle

Catal Hüyük 7
Ausgrabung von Çatal Höyük
Bildquelle: Wikimedia Commons

Nachdem über Jahrzehnte keinerlei Spuren von Gewalt in Çatal Höyük gefunden wurden bzw. nichts darüber berichtet wurde und Matrifokalität ohne jeden Gegenbeweis mit einer erdrückenden Fülle von Indizien evident geworden war, ging am 17. Juni 2019 ein Forscherteam unter der Leitung von Clark S. Larsen (Ohio State University) mit einer Studie an die breite Öffentlichkeit, mit der der jungsteinzeitliche Siedlungshügel nun als elender Ort geprägt von patriarchaler Überbevölkerung, Krankheit und Gewalt hingestellt wird.

Das online-Magazin Wissenschaft.de schrieb unter dem Titel „Städtische Probleme – schon vor 9000 Jahren“:

„Auch was das gesundheitliche Niveau in der Proto-Stadt betrifft, fanden die Forscher Hinweise auf einen Niedergang: Offenbar litten die Bewohner unter einer hohen Infektionsrate – konkret weisen bis zu einem Drittel der Überreste die Spuren von Infektionen an den Knochen auf. Vermutlich war dies auf die hohe Bevölkerungsdichte und die mangelnde Hygiene in der engen Siedlung…

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