Über Suedelbien

Ich singe, male, schreibe und so.

Botschaften oder: Die Verantwortung der Empfängerschaft

Ich habe schon immer viel über das Kommunikationsmodell Sender und Empfänger nachgedacht und bin schon vor Jahren zu dieser einfachen Erkenntnis gekommen: Der Empfänger entscheidet, wie er eine Botschaft verstanden haben will. Mit anderen Worten: Der Sender kann nicht für die Missverständnisse des Empfängers verantwortlich gemacht werden. Leider sieht die Mehrheit der Menschen in dieser Gesellschaft es gegenteilig und behauptet, der Sender hätte die volle Verantwortung dafür, wenn seine Botschaft nicht „richtig“ ‚rüberkommt und missverstanden wird. Immer wieder fällt mir auf, dass ich als Senderin meiner Botschaften darüber belehrt werde, sie nicht richtig oder nicht pädagogisch oder nicht freundlich oder nett genug zu übermitteln, also zu verpacken. Es wird mir immer wieder bescheinigt, dass das „Wie“ der Übermittlung eine große Rolle spiele, fast noch wichtiger als das „Was“. Das halte ich aber für einen großen Irrtum.

Zunächst möchte ich die Frage klären: Was ist eigentlich eine Botschaft, oder welche Arten von Botschaften gibt es? Und wenn es verschiedene Arten gibt, worin bestehen die Unterschiede? Ich mache den grundsätzlichen Unterschied zwischen einer inhaltlichen Botschaft, die eine wie auch immer geartete Aussage übermittelt, und einer, hinter der eine Absicht steckt, und zwar die, die Empfängerschaft zu irgend etwas zu bewegen, und sei es, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Genau dazu ist das „Wie“ nötig, doch wie wird diese Art von „Überzeugen“ auch genannt? Manipulation.

Wenn ich von Botschaft schreibe, dann meine ich die inhaltliche Botschaft, hinter der keine andere Absicht steht als eben die, den Inhalt zu vermitteln, also das „Was“. Solche Inhalte können sein: Fakten, Tatsachen, Begebenheiten, Gefühle, Benennungen, Wahrheiten, Aussagen, Forschungsergebnisse, Protokolle, Berichte etc. Diese Botschaften sind zudem meistens völlig wertfrei. Ich nenne sie auch wahre Botschaften, die der Wissenserweiterung der Empfängerschaft dient und sie bereichert. Im Gegensatz dazu steht hinter der manipulativen Pseudo-Botschaft immer die Absicht, die Empfängerschaft im Sinne des Senders zu beeinflussen, sie also im Sinne des Senders auszunutzen. Sie spricht dazu bei der Empfängerschaft Werte an, die dann zu den gewünschten Reaktionen führen. Eine manipulative Botschaft ist in Wahrheit gar keine, sondern eine Aufforderung. Werbebotschaften funktionieren zum Beispiel so. Hier steht allein die Absicht hinter, die Empfängerschaft dazu zu bewegen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen, eine Aufforderung, ein Appell also. Wird dieser Aufforderung nicht nachgekommen, wird der Empfängerschaft ein Nachteil suggeriert, der ihr entsteht, wenn sie z. B. dieses Produkt eben nicht kauft (bzw. ein Vorteil beim Kauf).

Lege ich mein Augenmerk auf das „Wie“, also die Frage, wie ich meine Botschaft am besten, nettesten, zielgruppengerechtesten, pädagogischsten verpacke, damit sie die Empfänger erreicht, die ich als Senderin erreichen will, dann führt der Blick unweigerlich weg vom „Was“. Doch erstens ist mir das „Was“ längst viel wichtiger als das „Wie“, und zweitens stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich das Recht habe, meine Botschaften auf die Art und Weise zu übermitteln, wie ich es für angemessen halte. Handelt es sich um einen Missstand, dann benenne ich den Missstand. Wie ich das mache, ist meine Sache. Sind damit auch bestimmte Gefühle verbunden, z. B. Wut oder Trauer, dann übermittle ich auch diese Gefühle dazu. Auch hier ist es meine Sache, wie ich es mache.

Nun gibt es die These, dass jede Botschaft auf vier Ebenen gesendet wird (Vier-Seiten-Modell, Schulz von Thun): Sachebene, Beziehungsebene, Selbstoffenbarung und Appell-Ebene. Genau so verfüge auch der Empfänger über diese vier Ebenen, auf denen er die Botschaft hört. Das mag stimmen, doch zur Vereinfachung dessen, was ich in diesem Artikel ausdrücken will, bleibe ich bei der Sachebene, die identisch ist mit der inhaltlichen Botschaft, und der Appell-Ebene, die identisch ist mit der manipulativen Botschaft. Die beiden anderen Ebenen sind nichts desto trotz relevant, ganz besonders dann, wenn sich die Kommunizierenden sich ihrer nicht bewusst sind. Kommt bei Sachthemen die Beziehungsebene ins Spiel, geht die Kommunikation meistens schief.

Wenn ich also als Senderin ganz bewusst auf der Sachebene eine Botschaft vermittle, also einen Inhalt (wozu auch Gefühle gehören!), und mein Augenmerk ausschließlich auf das „Was“ lege, spielt das „Wie“ automatisch keine Rolle mehr. Ich bin mir meiner Botschaft voll und ganz bewusst und übernehme dafür die volle Verantwortung. Doch welche Verantwortung hat nun die Empfängerschaft dafür, dass sie die Botschaft auch verstehen kann?

Nun, um es zunächst ganz banal auszudrücken, um empfangen zu können, muss sie empfangsbereit sein. Dazu muss sie sich mir als Senderin öffnen und zuhören. Diese Empfangsbereitschaft wird aber immer wieder mir als Senderin in die Verantwortung gelegt, d. h. ich soll durch das richtige Verpacken meiner Botschaft dafür sorgen, dass meine Empfängerschaft empfangsbereit wird, also durch das „Wie“. Doch ob sich eine Empfängerin mir öffnet oder nicht, liegt ganz allein in ihrer Verantwortung und Entscheidung. Wollte ich darauf Einfluss nehmen, wäre ich sofort bei der manipulativen Pseudo-Botschaft. Meine Verantwortung liegt aber in der „Was“-Botschaft. Habe ich ihr genüge getan, habe ich meinen Teil der Verantwortung übernommen. Alles weitere liegt nun in der der Empfängerschaft.

Nun neigt die unreflektierte Empfängerschaft dazu, aus Botschaften das heraus zu hören, was sie hören will. Um noch einmal auf das Vier-Ohren-Modell zurück zu kommen: Eine Botschaft kann noch so gewissenhaft auf der Sachebene formuliert sein, ist ein Empfänger auf die Beziehungs- oder Appell-Ebene eingestellt (also schlicht auf die falsche Frequenz), wird die Botschaft missverstanden. Leider sind dies die meisten Menschen in dieser Gesellschaft. Dass eine Botschaft in ihrem Inhalt, ihrer Aussage verstanden wird, setzt immer voraus, dass eine Empfängerschaft offen für sie ist und bereit, sie zu verstehen. Sie muss sie verstehen wollen, und zwar in ihrer wahren Sachaussage, nicht in einer Aussage oder auf einer Ebene, die die Empfängerschaft gerne hätte, denn das ist nichts anderes als Projektion auf den Sender. Dafür trägt der Empfänger die volle und alleinige Verantwortung.

Was kann Empfängerschaft also tun, um Botschaften, Wahrheiten, Fakten, Aussagen etc. so zu nehmen wie sie sind und nicht das hinein zu interpretieren, was sie gerade hören oder sehen will? Die Antwort ist relativ einfach, die Umsetzung jedoch schwierig und langwierig und kostet viel Arbeit: Bei sich bleiben. Angelernte Überzeugungen, Annahmen, Vorurteile, Glaubenssätze etc. hinterfragen, aufarbeiten, ablegen, immer wieder reflektieren und an der Realität überprüfen, so lange, bis der gesamte Schleier der Täuschungen und Falschnehmungen (wir leiden alle unter Wahrnehmungsstörungen, wenn wir nicht daran arbeiten) durchlässig wird, so dass die Sicht auf die Dinge und somit auf die wahren Botschaften klar und ungetrübt wird.

Klappe halten

Es wurde mir schon oft bescheinigt, dass ich nicht die Klappe halten könne. Das stimmt, das konnte ich noch nie und kann ich immer weniger. Je älter ich werde, desto deutlicher sehe ich, wenn jemand nur blenden will und Dummheiten erzählt. Ich kann mich dann auch nicht mehr „beherrschen“ und sage diesen Leuten, meistens Männern, ins Gesicht, was ich denke. Zum Beispiel bin ich mir nicht zu schade, jemandem zu sagen, er möge mal ganz gepflegt die Klappe halten, wenn ich merke, dass er von dem, wovon er redet, nicht die geringste Ahnung hat. Daraus wird mir dann dieser Strick gedreht: Ich begebe mich auf dessen Niveau hinab. Tue ich das wirklich, wenn ich demjenigen meine Wut und unendliche Genervtheit vor die Füße werfe? Ich finde nicht, im Gegenteil, ich gebiete ihm Einhalt. Ich glaube, das ist auch so ein patriarchales Ding: Männer erlauben sich ständig, uns Frauen den Mund zu verbieten mit den beleidigendsten Worten. Aber wehe, es passiert mal anders herum. Nein, ich finde, diesen Kerlen muss Einhalt geboten werden, wenn nötig mit harschen Worten! Ich will nicht mehr schweigen und dann auch noch gesagt bekommen, ich begäbe mich da auf ein niedriges Niveau. Genau das tue ich damit ja eben nicht.

Nächster Vorwurf: Ich kommuniziere gewalttätig. „Gewaltfreie Kommunikation“ ist ein Begriff, den ich auch schon von Männern gehört habe, die mir vorwarfen, ich würde nicht gewaltfrei kommunizieren, weil ich es gewagt habe, ihnen zu sagen, sie mögen mal bitte über etwas nachdenken. Es ist nichts anderes als ein Spieß umdrehen und ein damit (sehr wirkungsvolles!) erreichtes Mundtotmachen. Denn wer möchte sich schon vorwerfen lassen, gewalttätig zu kommunizieren?

Ferner wird mir, gerade in letzter Zeit, vorgeworfen, meine eigenen Erkenntnisse nicht anwenden zu können. Z. B. schreibe ich über übergriffiges Verhalten, verhielte mich aber selbst übergriffig. Dazu ist zu sagen: Erstens muss ich mir meine eigenen Erkenntnisse immer wieder selbst vor Augen führen, um nicht wieder in alte Muster zurück zu fallen. Das ist normal und Teil des Prozesses. Ich kann aber versichern, dass ich das inzwischen gut geübt habe und sehr darauf achte. Sollte ich mich dennoch mal übergriffig verhalten, dann tut es mir leid und ich entschuldige mich dafür. Zweitens aber weiß ich auch sehr genau, dass viele gar keine Vorstellung davon haben, was es überhaupt bedeutet, sich übergriffig zu verhalten. Es bedeutet z. B. nicht, jemandem Fakten zu nennen, die diese/r nicht kennt. Dann ist das keine übergriffige Belehrung, sondern einfach das was es ist, eine Benennung der Fakten. Doch es wird als Belehrung missverstanden. Mir wird vorgeworfen, Unwissenheit und Unkenntnis zu unterstellen. Meistens kommen solche Vorwürfe dann von Leuten, die nicht wissen, dass sie, und zwar sie ganz allein, für ihre Sicht der Dinge verantwortlich sind. Es gilt hier der einfache Grundsatz: Gehört (bzw. gelesen) ist nicht verstanden. Für ihre Missverständnisse sind die Menschen selbst verantwortlich. Das ist eine Tatsache, und es nützt auch nichts, sie als Esoterik abzutun (der Esoterik-Vorwurf kommt oft dann, wenn Unverständnis vorliegt).

Ferner wird mir vorgehalten (und auch anderen Frauen, die mein Wissen weitestgehend teilen), dass ich mit dieser Ausdrucksweise, wie ich sie an den Tag lege, wohl kaum andere erreichen werde. Ich soll also mal daran arbeiten, mich verständlich, nett und freundlich auszudrücken, damit es auch andere verstehen können, damit sie „Lust“ bekommen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Dazu ist zu sagen: Was mache ich denn hier die ganze Zeit auf diesem Blog? Ich schreibe meine Erkenntnisse nieder. Nicht mehr und nicht weniger. Ich schreibe über das Patriarchat, über meine Erlebnisse, über Zwischenmenschliches, über Kommunikation. Jede Frau und jeder Mann, die im Internet unterwegs sind, kann dies hier bei mir nachlesen. Wer will, kann sich mit den Inhalten beschäftigen, wer nicht will, muss das  auch nicht. Wenn ich Menschen begegne, die nicht über mein Wissen verfügen und bei denen noch sehr viel davon fehlt, dann gebe ich ihnen oft einfach nur den Link zu meinem Blog, wenn sie von mir etwas wissen wollen. Ich hole dann nicht jedes Mal aus und erkläre alles haarklein an Ort und Stelle. Besonders dann nicht, wenn von mir vehement „Belege“ zu meinen „Behauptungen“ gefordert werden.

Eine Frau hat mir einmal gesagt, ihr gefiele manchmal mein Ton nicht. Nein, mein Ton soll auch nicht gefallen, er soll aufhorchen lassen, aufrütteln, stören, unangenehm sein, wecken. Die Zeit für Schönwetter ist vorbei, jetzt sind Blitz und Donner angesagt.
Manchmal schreibe ich sarkastische Rants, z. B. den über das männliche Fehlverhalten. Dass mir jedoch ausgerechnet von Frauen bescheinigt wird, mit dieser Art von Kommunikation niemanden zu erreichen, geht mir inzwischen gelinde gesagt am A… vorbei. Ja, mein Ton ist schnodderig, unschön, provokant, manchmal sarkastisch, zynisch, verstörend. Macht nichts. Soll so sein. Wer mit mir nicht klar kommt, kommt mit mir eben nicht klar. Das ist nicht mein Problem. Das Defizit liegt beim entsprechenden Gegenüber.

Schwer zu verstehen? Ganz offensichtlich für so manche. Aber ich kann ihnen nicht den Gefallen tun, so zu sein wie sie mich gerne hätten. Und wie soll das auch aussehen, wie hätten Sie mich denn bitte gern? So wie ich bin jedenfalls nicht. Damit kann und vor allem will ich leider nicht „dienen“. Ich werde also weiterhin die Klappe nicht halten. Auch werde ich weiterhin dreiste Behaupter und Welterklärbären, aber auch unverständige Frauen, die nicht aufhören können, mir ihre eigenen Missverständnisse unter die Nase zu reiben, auffordern, eben genau dies zu tun: Die Klappe zu halten.

Patriarchatslogik

Oder: Das Patriarchatsbullshitbingo

Vor gut einem Jahr entdeckte ich einen weiteren Lebensbereich, in dem ich falschen Fakten, Überzeugungen und Glaubenssätzen auf den Leim gegangen bin. Diesmal ist es einer, dessen Überzeugungen ich sogar selbst einmal vehement nach außen verteidigt habe und die sich nun als weitgehend falsch herausgestellt haben. Aber auch dieses Mal empfand ich es als eine Befreiung, endlich die Wahrheit erfahren zu haben, denn ich war dadurch wieder in die Lage gekommen, für mich selbst zu handeln.

Gemeint sind meine Irrtümer in Bezug auf mein (Über)gewicht. Seit Jahren schon und immer wieder war ich übergewichtig, zuletzt sogar adipös. Meine Überzeugungen, die ich im Laufe des Lebens rund um Ernährung und Gewicht gelernt und nie wirklich hinterfragt hatte, hinderten mich daran, aktiv etwas dagegen zu tun. Alle zusammen führten mich zu dem irrtümlichen Schluss: Ich kann nichts daran ändern. Ich bin machtlos.

Nun hatte die Bloggerin erzaehlmirnix die Idee, in Anlehnung an einen in englischen Foren geprägten Begriff, all die Mythen, Halbwahrheiten und handfesten Irrtümer rund ums Abnehmen, die leider auch durch falsche Auslegungen von Studien oder sogar einzelne Studien selbst immer wieder geschürt wurden, als „Fettlogik“ zu betiteln und als Buch (mit ergänzendem Blog) heraus zu geben. Das Buch ist ein voller Erfolg, denn es bekommt etliche gute Kritiken, ist schon längst ein Bestseller und vielen, die es gelesen haben, ging es so wie mir, sie handelten und die Pfunde purzelten. Inzwischen bin ich mit dem Abnehmen fertig und habe insgesamt 35 kg abgenommen. Mein Gewicht liegt im unteren Norrmalbereich, und es gibt inzwischen tatsächlich Leute, die mich als „zu dünn“ bezeichnen. Meine Abnehmerei verblogge ich vielleicht irgendwann noch einmal gesondert, denn mir geht es in diesem Artikel nicht um das Thema Abnehmen, sondern um die Idee der entlarvten „Logiken“. Nicht nur auf dem Gebiet rund um Gewicht, Körperwahrnehumg, Bewegung und Ernährung inklusive Essstörungen herrscht heillose Unklarheit und Verwirrung, sondern sie ist grundsätzlich ein Symptom für die Gesellschaftform und Lebensweise, in die wir gezwungen sind. Deshalb fasse ich hiermit die Mythen, Halbwahrheiten und handfesten Irrtümer rund ums Patriarchat als Patriarchatslogik zusammen.

Im Folgenden liste ich die vielen patriarchalen „Logiken“ auf und versuche, sie zu erklären. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe sie nach ersten Entwürfen auch wieder stark gekürzt, denn dieser Artikel würde sonst ausufern.

Der Mensch kannte schon immer den Zusammenhang zwischen Sexualität und Fortpflanzung.

Da schließt sich direkt die Frage an: „Woher denn?“ Menschen sind intelligente, wissbegierige Wesen, deshalb ist es nicht schwer, sich vorzustellen, dass sie Beobachtungen anstellten und aus diesen ihre Schlüsse zogen. Was für die frühen Menschen im Paläolithikum (Altsteinzeit) offensichtlich war, war dies: Neues Leben kam aus den Weibchen heraus. Sie gebaren die Kinder, und das war auch bei den von ihnen beobachteten Tieren so. Der Sexualakt stand vorerst nicht offensichtlich im Zusammenhang mit neuem Leben. Er wurde einfach praktiziert und war etwas völlig normales und gegebenes. Die Frage, wozu er nötig war, kann gar nicht aufgekommen sein, denn sie stellte sich nie. Das neue Leben kam einfach, und zwar aus den Weibchen. Das waren die Menschen, die eine Vagina hatten und nicht die mit dem Penis. Eine ganz einfache Zuordnung, die auch auf die Natur herum projiziert wurde. Aus der Erde kam neues Leben, aus den Eiern, aus dem Wasser. Es ist also gar kein Wunder, dass die frühen Menschen alles, was neues Leben gab, als weiblich ansahen. Das war selbstverständlich und es gab überhaupt keinen Anlass, dies in Frage zu stellen.

Erst als die Menschen sesshaft wurden und anfingen, Kleintiere zu halten, ging ihnen diesbezüglich ein Licht auf. Sie erkannten die Bedeutung der Sexualität und den männlichen Anteil an der Fortpflanzung. Aus der Beobachtung, dass ein einziger Stier viele Kühe befruchten kann, zogen die Menschen im Laufe der Jahrtausende den falschen Schluss, dass der Mann den Hauptanteil an der Fortpflanzung hätte. Fortan musste die Erde also befruchtet werden, sie war das Gefäß, das den männlichen „Samen“ in sich aufnahm. Der aktive weibliche Part, Leben zu geben, wurde mehr und mehr zum passiven degradiert. Aktivität wurde zusehends dem Männlichen zugeschrieben.

Der Mensch ist grundsätzlich gewaltbereit.

Wenn das wirklich so wäre, dann wäre die Spezies Mensch längst ausgestorben. Wer die Weise, sich gegenseitig zu bekriegen, wie es heutzutage zwischen verfeindeten Menschengruppen üblich ist, auf eine natürliche biologische genetische Veranlagung zurück führen will, ignoriert die archäologischen Fakten. Kriegerische Handlungen lassen sich erst ab der neolithischen Revolution nachweisen. Sie waren im Paläolithikum unbekannt und auch gar nicht notwendig, im Gegenteil, sie hätten dafür gesorgt, dass die wenigen existierenden Menschen sich selbst ein schnelles Ende gesetzt hätten. Das aber tut keine Spezies. Die Natur ist auf das Überleben der Art ausgerichtet, nicht auf die eigene Ausrottung. Ein sich gegenseitiges Töten kommt in Arten erst dann vor, wenn bestimmte Umstände dazu zwingen, bei Überbevölkerung zum Beispiel. Dies hat man auch bei Ratten nachgewiesen. Überbevölkerung ist aber ein krankhafter Zustand, auf den auch entsprechend krankhaft reagiert wird. Auch nachgewiesener Kannibalismus ist keine Erklärung für eine grundsätzliche Gewaltbereitschaft der menschlichen Spezies. Er kommt bei vielen Spezies bei akuter Nahrungsknappheit vor. Archäologische Funde, die rituellen Kannibalismus beim Menschen belegen sollen, sind mit Vorsicht zu genießen und genau zu datieren. Ritueller Kannibalismus kommt erst in patriarchalischen Gesellschaften mit herrschaftslegitimierenden Religionen vor. Kannibalismus als Beleg für die Gewaltbereitschaft der Spezies Mensch taugt also nicht.

Die Natur ist grausam, das Patriarchat schützt die Menschen vor ihr.

Die Natur ist weder gut noch böse. Vor allem ist sie absichtslos. Sie ist ein Kreislauf des Lebens, zu dem sowohl Geburt als auch Tod gehören. In diesem ganzheitlichen Kontext wurde die Natur von den in ihr lebenden Wesen erfahren, also auch von der Spezies Mensch. Es war für die Altsteinzeitmenschen etwas ganz normales, an Tod und Wiedergeburt zu glauben. Sie waren also eingebettet in den Kreislauf der Natur, und standen ihr nicht feindlich gegenüber, so wie die Menschen sich erst im Patriarchat gegen sie wandten, um sie zu beherrschen und letztendlich auszubeuten. Um dies zu legitimieren, wurde die Natur, genau wie alles weibliche, verteufelt und als grausam tituliert. Anstatt in ihr aufzugehen und mit ihr zu leben, kämpft der Mensch gegen sie in seinem Irrtum, sie besiegen zu müssen. Dabei sind die Menschen ein Teil von ihr. Der patriarchale Mensch (Mann) sieht sich aber lieber nicht als Teil von irgend etwas, sondern als Beherrscher von allem. Auch der Glaube, hinter allem müsse irgend ein göttliches Konzept oder ein göttlicher Sinn stehen, ist den Mythen des Patriarchats geschuldet.

Geschlecht ist ein soziales Konstrukt und sitzt im Kopf, nicht in den Organen.

Dieser Irrtum hat seine Wurzeln im Feminismus und ist ein Missverständnis einer Aussage von Simone de Beauvoir, die in ihrem Werk „Das andere Geschlecht“ (1949) die These vertritt, dass Menschen nicht als Frauen (oder Männer) geboren werden, sondern von der Gesellschaft dazu gemacht werden. Das Missverständnis beruht darauf, dass nicht zwischen biologischem Geschlecht und zugewiesener Rolle unterschieden wurde. Dieser Unterschied wird leider bis heute nicht erkannt, sondern ignoriert oder gar verleugnet. So ist der Queerfeminismus inzwischen zu einem ideologischen Transkult verkommen, der nicht wahrhaben will, dass die beiden Geschlechter (und alle intersexuellen Zwischenformen) existieren und biologische Realität sind. Manche behaupten, es gäbe so viele Geschlechter wie es Menschen gibt. Eine fatale Verwechslung von Geschlecht und Persönlichkeit.

Ohne Männer gäbe es auch keine Mütter.

Der Mann ist so wichtig, dass er nicht müde wird, immer wieder zu betonen, dass zur Fortpflanzung eben zwei gehören und dass es ohne ihn ja auch die Frauen nicht gäbe. Dass dies für beide Geschlechter gilt, bleibt dabei unerwähnt. Unerwähnt bleibt auch, dass es in der Natur durchaus vorkommen kann, dass eine Fortpflanzung auch ohne männlichen Part stattfindet.

Spermium = Same

Das ist eine Falschinformation. Die Bezeichnung „Same“ definiert die Anlagen eines Keimes, die komplett vorhanden sein müssen, damit daraus ein vollständiges Lebewesen entsteht. Also kann ein Spermium kein Same sein. Eher fällt der Eizelle diese Definition zu, denn in ihr sind bereits alle Dinge angelegt, die nötig sind, damit sie keimen kann. Auch die Umgebung ist schon vorhanden. Das Spermium trägt lediglich den zweiten Chromosomensatz für das neue Lebewesen bei und ist ansonsten so ausgestattet, dass es in der Lage ist, in die Nähe einer Eizelle zu gelangen. Es hat eher den Status eines Pollenkorns oder einer Spore.

Männer sind für das Befruchten zuständig, Frauen für das Nähren.

Diese Sichtweise blendet völlig aus, welch großer Anteil am Arterhalt von der Natur für die weiblichen Lebewesen vorgesehen ist. Welches Geschlecht hat bei vielen Tieren und auch bei der Spezies Mensch den größeren Aufwand bei der Fortpflanzung und der Aufzucht der Jungen? Das weibliche. Nach dem Eindringen des Speriums in die Eizelle entwickelt sich der Embryo, wird neun Monate lang im Mutterleib ernährt. Dann erfolgt die Geburt, die kein Spaziergang ist, und danach jahrelanges Stillen und Aufzucht.

Das Patriarchat war schon immer da und ist die natürliche Lebensform des Menschen.

Alle archäologischen Funde und Erkenntnisse sprechen dagegen. Leider werden diese Fakten verschwiegen, geleugnet, unter den Teppich gekehrt, umgedeutet, in ihrer Bedeutung verkannt oder fehlinterpretiert.

In der Steinzeit war der Mann Jäger, die Frau Sammlerin.

Grundsätzlich mag das stimmen, doch wird in diesem Kontext immer wieder das überlegene Jägertum gegenüber der sammelnden Tätigkeit überbetont. Dabei wurden 3/4 des Nahrungsbedarfs der Menschen im Paläolithikum über das Sammeln von Früchten, Samen, Eiern, Nüssen etc., seltener auch durch Fische gedeckt. Ein Tier zu erlegen war ein Glücksfall, und es ist keineswegs sicher, ob  sich an der Jagd nur die Männer beteiligt haben.

Vater – Mutter – Kind ist die ursprüngliche Kernfamilie.

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Paar- oder Kleinfamilie wie sie seit Jahrtausenden existiert und die wir bis heute als normal und selbstverständlich ansehen, in Wahrheit den Kern des Patriarachats darstellt. Die Kleinfamilie steht in krassem Widerspruch zu der natürlichen Sippengemeinschaft der Spezies Mensch, die die längste Zeit der Menschheit auch gelebt wurde. In der Kleinfamilie trägt die Mutter die alleinige Verantwortung für die Kinder, ist komplett isoliert und mit ihrer Belastung, die sie nur mit einer Person teilen kann, nämlich dem Vater, überfordert. Der Vater denkt in den wenigsten Fällen daran, wirklich die Hälfte der Verantwortung zu übernehmen, im Gegenteil. In den meisten Fällen bleibt die Arbeit rund um die Kinder und den Haushalt an der Frau hängen. Dennoch wird von ihr erwartet, dass sie so schnell wie möglich wieder erwerbstätig wird. Dass das nicht funktioniert, wird mit der großen Zahl alleinerziehender Mütter deutlich, die geradewegs in die Altersarmut steuert.

Der Mann hat schon immer Frau und Kind versorgt und war das Oberhaupt der Familie.

Familie gibt es erst, seit es das Patriarchat gibt. Sie stellt den Herrschaftsbereich eines einzelnen Mannes dar, der gegenüber der Frau privilegiert ist. Diese Behauptung dient dazu, die Frauen mit einem falschen Biologieargument in ihrer misslichen Lage zu halten. Dieses Argument führt übrigens dazu, dass sich gerade Frauen gegen die Biologie stellen, weil sie sie als etwas beschränkendes und  bevormundendes erleben. Doch nicht die Biologie macht Frauen unfrei, sondern die isolierende Kleinfamilie.

Gewalt und Krieg gab es schon immer und sind etwas ganz normales.

Erst, als es darum ging, Privateigentum zu beanspruchen, zu erobern und zu schützen, entwickelte sich auch die Gewaltbereitschaft dazu. Privateigentum begann mit den zu beackernden Landflächen, mit den Rinderherden, die umso wertvoller waren, je mehr Köpfe (Capites, daraus entwickelte sich der Begriff „Kapital“) die Herde hatte. Einige Menschen verfügten nun über mehr Ressourcen als andere, was zu Unfrieden und Streit, in letzter Konsequenz zu Gewalt und Krieg führte. Das setzt sich bis heute fort und zeigt mehr als deutlich die schädlichen Auswirkungen des Patriarchats.

Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt und gab es schon immer.

Die Prostitution entwickelte sich aus der Tempelprostituion und dem Ritual der „Heiligen Hochzeit“, welche nichts anderes als eine öffentlich zelebrierte Vergewaltigung darstellt. Auch die heutige Prostitution ist nichts anderes. Sie ist nicht das älteste Gewerbe der Welt, denn vor dem Patriarchat gab es keine. Sie ist also schlicht das Gewerbe des Patriarchats.

Wir waren schließlich damals nicht dabei!

Das Totschlagargument in der Archäologie par excellence. Natürlich waren wir das nicht. Aber wir können heute aus den archäologischen Funden, aus den Gegebenheiten der heutigen Welt, aus unserer Geschichte, aus unseren Gefühlen und dem gesunden Menschenverstand sehr wohl Rückschlüsse ziehen auf die natürliche Lebensweise der Spezies Mensch. Dass es so, wie sie jetzt lebt, nicht natürlich und nachhaltig arterhaltend sein kann, ist offensichtlich.

Die zahlreichen Frauenfigurinen dürfen auf keinen Fall mit Göttinnen gleichgesetzt werden.

Doch. Denn genau das waren sie. Sie werden ja offiziell als „Venus“ bezeichnet („Venus von Willendorf“, „Venus von hohle Fels“, „Venus von Moravany“ etc.). Venus aber war bereits eine Göttin aus dem römischen Götterpantheon, die einem Göttervater (Jupiter) untergeordnet war. Die Archäologie hat inzwischen eingelenkt und bevorzugt „Frauenstauetten“, was ihnen allerdings in keiner Weise gerecht wird, denn wie schon weiter oben dargelegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die paläolithischen Menschen ausschließlich das Weibliche als göttlich angesehen hatten.

Religionen kann jeder ausüben wie er will und haben mit Patriarchat überhaupt nichts zu tun.

Alle, ausnahmslos alle Religionen, auch Buddhismus uns Hinduismus, basieren auf dem Patriarachat. Sie dienen dazu, die irdischen Herrschaftsverhältnisse zu legitimieren und die Menschen, die in der Hierarchie weit unten stehen, im Glaube zu lassen, ihre misslichen Lebensumstände seien gottgewollt und hätten direkt etwas mit ihnen selbst zu tun.

Jeder Mensch braucht Religion und seinen Glauben.

Jeder Mensch braucht Spiritualität. Diese entwickelt sich beim Einssein mit der Natur. Was der Mensch keineswegs braucht, ist ein männlicher aus dem Geist zeugender Gott. Doch da die Menschen im Patriarchat verlernt haben, eins zu sein mit der Natur, führt die unerfüllte Sehnsucht zu Ersatzmythen, Religionen genannt. Tatsächlich aber bedeutet Religion „Zurückbindung“ aus dem lateinischen Wort „religare“, mit dem Zusatz versehen „an Gott“. Dieser ist aber dem Begriff „Religion“ erst im Patriarchat hinzu gesetzt worden. Eine Rückbindung geschieht ausschließlich an die Natur innerhalb des Kreislaufs des Lebens.

Das Patriarchat hat viele kulturelle Errungenschaften hervor gebracht, z. B. die Schrift.

Die kulturellen Errungenschaften sind in Wirklichkeit Hilfsmittel, um patriarchalische Gegebenheiten zu erhalten und zu stützen. So ist die Schrift erfunden worden, um festhalten zu können, wer wo wohnt und lebt, wer zu wem gehört, und was er besitzt. Die Personalisierung der Menschen im Volk durch Festlegen des Namens, seiner Staatszugehörigkeit etc. ist durch die Schrift erst möglich geworden. Auch dient sie, wie wir alle wissen, nicht nur zum Festhalten von Fakten und Tatsachen, sondern eben auch ganz im Gegenteil zur Verbreitung von Mythen und Propaganda. Schriftlich festgelegt ist auch die staatliche Verfassung und alle Rechts- und Gesetzestexte, die ein Staat so braucht, um das Zusammenleben zu regeln. Dass es nicht mehr natürlich funktioniert, sondern kontrolliert und sanktioniert werden muss, ist ein weiterer Hinweis auf das Patriarchat.

Wenn es etwas anderes als das Patriarchat gegeben hat, dann war es ein Matriarchat, das aber noch viel kriegerischer war als das Patriarchat.

Das ist eine Falschbehauptung, die einzig dem Zweck dient, die matrifokale Lebensweise der Altsteinzeitmenschen zu diffamieren. Leider ist der Begriff „Matriarchat“ im Mainstream bereits als (noch viel schlimmeres) Patriarchat mit umgekehrten Vorzeichen derart verankert, dass es schwer ist, die Fakten richtig zu stellen.

Patriarchale Gesellschaften sind unzivilisierte Gesellschaften, wo Krieg und Terror herrschen.

Ein Irrum der westlichen Zivilisationen. Westliche Menschen denken, sie lebten in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft, wo Demokratie herrscht, Gleichberechtigung in weiten Teilen umgesetzt ist und das Rechtsstaatsprinzip gilt. Freiheit und Vielfalt sind die Werte, die in vielen muslimischen Staaten nicht gelten. Es stimmt, in solchen Staaten kommt das Patriarchat noch sehr archaisch und leicht erkennbar daher, doch das darf keinesfalls zu dem nächsten Trugschluss verleiten:

In der westlichen Zivilisation ist das Patriarchat doch längst abgeschafft.

Leider nein, im Gegenteil. Die westliche Zivilisation ging aus dem Patriarchat hervor trotz diverser Errungenschaften wie die von Feministinnen erkämpften Rechte der Frauen in den letzten hundert Jahren. Dass es derzeit so viele Backlashs gibt, ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass das Patriarchat keineswegs daran denkt, sich abschaffen zu lassen.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Obwohl dieser Satz in Artikel drei des Grundgesetzes festgelegt ist, stimmt er einfach nicht. Frauen werden im Patriarchat nach wie vor benachteiligt, und zwar in allen Bereichen. Viele Frauen, besonders die liberalen Feministinnen, wollen das aber nicht wahrhaben und denken, sie könnten ein gutes Leben im Patriarchat führen. Doch spätestens wenn Kinder da sind, werden sie eines besseren belehrt werden. Dann werden sie merken, wie anstrengend es ist, Kinderaufzucht und gleichzeitige Erwerbstätigkeit unter einen Hut zu bringen, wie oft sie dabei an ihre kräftemäßigen Grenzen stoßen, und das jahrelang, 24/7. Die Männer dagegen beteiligen sich nur soweit wie sie eben wollen. Sie haben eine Wahl, die Frauen nicht.

Die Familie ist die Basis der Gesellschaft.

Richtig. Und zwar die des Patriarchats. Eine Gesellschaft ist übrigens immer patriarchalisch, im Gegensatz zu der matrifokalen sanguinen (blutsverwandten) Sippengemeinschaft.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Artikel eins des Grundgesetzes ist eine patriarchalische Falschbehauptung. Würde ist bereits durch die nicht artgerechte Lebensweise längst nicht mehr gegeben.

Abschlussbemerkungen

Hier komme ich zurück auf den im ersten Abschnitt erwähnten Begriff „Fettlogik“ und dessen Zusammenhang mit dem Patriarchat. Jede Fettlogik bewirkt, dass jemand in dem Glauben bestärkt wird, nichts an der eigenen Gewichtssituation ändern zu können (egal, ob zu dick oder zu dünn, wobei die Adipositas bei weitem am häufigsten vorkommt). Jede Patriarchatslogik bewirkt, dass die darin lebenden Menschen in ihren Mythen und Glaubenssätzen verharren und nicht anfangen, die Gesellschaft, in der sie leben, zu hinterfragen. Im Patriarchat ist alles, wirklich alles, auf den Kopf gestellt worden. In jedem Lebensbereich ist der Bullshitanteil im Gegensatz zu den Fakten unverhältnismäßig hoch. Ich sehe das Thema „Fettlogik“ als einen Teilbereich des Patriarchats an. Mit anderen Worten: Auch Fettlogiken sind Patriarchatslogiken.

Im Gegensatz zu den Fettlogiken sind die Patriarchatslogiken zwar zu hinterfragen und zu durchschauen, aber die Erkenntnisse darum sind nicht so ohne weiteres dazu geeignet, sofort und nachhaltig etwas ändern zu können, schon gar nicht an der eigenen Situation, die ja durch das Patriarchat bedingt ist. Die Menschen im Patriarchat sind darin geboren und aufgewachsen. Die Tatsache, dass wir im Patriarchat leben, mag manchen sehr ungangenehm sein, wird von vielen (vornehmlich Männern) geleugnet, denn wir einzelne Menschen können vorerst gar nichts daran ändern. Das ist für manche sehr schwer zu ertragen, und auch mir ging es so, als ich anfing, eins und eins zusammen zu zählen, in Aussichtslosigkeit zu verfallen angesichts der Ohnmacht gegenüber den wahrhaft umhauenden Fakten. Ich ahnte, dass es schlimm ist,  aber dass es so schlimm ist, wollte auch ich erst nicht wahrhaben. Alle Bemühungen vieler Frauen und Mütter, ein gutes Leben im Patriarchat zu führen, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, denn es sind nichts als Trostpflaster, die nur die Symptome lindern. Das gesamte Gesellschaftssystem muss hinterfragt und geändert werden.

Dazu ein paar einfache Dinge: Ein Staat besteht aus einem Volk, einem (abgegrenzten) Land und einer Verfassung. Wenn nur eines davon fehlt, ist es kein Staat. Wie leben indigene Völker? Sie haben weder ein abgegrenztes Land noch eine Verfassung. Brauchen sie einen Staat, um zu leben, vor allem gut und artgerecht? Natürlich nicht. Und ich meine es so, wie ich es sage:  Natürlich nicht. Nun ist es utopisch, anzunehmen, es sei möglich, Staaten, deren Regierungen und die begrenzten Länder mal eben abszuschaffen. Dazu müsste sich zunächst ein tiefes Verständnis zur Entstehung und Auswirkung des Patriarchats entwickeln. Das geht nur mit Aufklärung und Faktenwissen. Ganz sicher nicht durch Faktenverleugnung, Faktenverdrehung und Faktenverschweigung. Im Patriarchat indes ist alles ins Gegenteil verkehrt. Kommen Fakten ans Licht, die es in Frage stellen, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, sie als falsch zu deklarieren. Man kann es derzeit sehr schön an den Weltereignissen beobachten. Das einzig tröstliche daran: Die Faktenleugnung ist derzeit so offensichtlich, dass selbst die verblendetsten Menschen merken, dass etwas schief läuft. Von einer nachhaltigen Abschaffung des Patriarchats sind wir trotzdem noch Lichtjahre entfernt.

Aber ich bin dennoch zuversichtlich, denn ich weiß jetzt, wie ich damit umgehe. Ich schreibe meine Erkenntnisse und die Fakten auf, wie es auch Gabriele Uhlmann, Stephanie Gogolin, Kirsten Armbruster, Gerhard Bott und viele andere schon längst tun. Hinter eigene Erkenntnisse kann nicht zurückgefallen werden. Sie werden sich trotz der patriarchalen Widerstände verbreiten.

Die Ursachen der Gewalt gegen Frauen

Kürzlich wurde mir von einer Mutter die Frage gestellt, warum Gewalt gegen Frauen so verbreitet ist und auch noch „institutionell“ gefördert bzw. dagegen so wenig getan wird. Auch wollte sie wissen, was dies mit Matrifokalität zu tun hat.

Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen und sehr weit in die Menschheitsgeschichte zurück gehen.

Die Menschen in den heutigen Zivilisationen, im Gegensatz zu vielen verbliebenen indigenen Völkern, die es noch auf der Erde gibt, leben seit einigen tausend Jahren in einer Gesellschaftsform, die sich immer weiter von ihrer natürlichen sozialen Lebensweise entfernt. Die Gesellschaftsform heißt Patriarchat, was „Väterherrschaft“ bedeutet, und entstand vor ca. 8000 Jahren am Ende der Altsteinzeit in der Steppe, in Europa mit Beginn der Jungsteinzeit vor 7000 Jahren.

Die Lebensform, in der die Menschheit die längste Zeit ihrer Geschichte existierte, wird heute von den PatriarchatsforscherInnen und -kritikerInnen als matrifokal bezeichnet. Matrifokal bedeutet „Mütter im Zentrum“. Viele benutzen auch den Begriff „matriarchal“, doch ist dieser aus Sicht einiger Denkerinnen erstens überholt, weil er übersetzt als „Im Anfang die Mutter“ die tatsächliche Lebensweise der Sippen im Paläolithikum nur ungenau trifft, zweitens, weil er vom Mainstream als „Mütterherrschaft“, damit als Pendant zum Patriarchat mit umgekehrten Vorzeichen missgedeutet wird und weiterhin von einigen Feministinnen als politischer Kampfbegriff benutzt wird. Es geht in der Patriarchatsforschung aber nicht um Politik, sondern in erster Linie um Aufklärung und saubere und wissenschaftlich belegbare Begriffsdefinitionen.

Die paläolithische Sippe setzte sich aus blutsverwandten (konsanguinen) Menschen zusammen. Die Größe der Sippen ist mit ca. 70-100 Individuen nachgewiesen. In ihr lebten Mütter, Schwestern, Kinder, Großmütter, Tanten, Onkel und Brüder. Die biologischen Väter der Kinder lebten ihrerseits in ihrer eigenen Sippe und kümmerten sich, wie alle Individuen innerhalb der Sippe, um die Aufzucht der Kinder ihrer Schwestern und Mütter.

Wie kam es nun zur Änderung dieser friedlichen, sozialen und für alle Menschen beglückenden Gemeinschaftslebensform? Die Gründe für die Entstehung des Patriarchats sind vielschichtig. Sie fand schleichend statt mit der Domestizierung von zunächst Kleintieren wie Schafen und Ziegen, später Rindern und noch später Pferden. War die Tierhaltung ursprünglich ein reines Adoptieren und Aufziehen von mutterlosen Tierkindern innerhalb der matrifokalen Sippe, entwickelte sie sich im Patriarchat zur Nutztierhaltung und in letzter Konsequenz zur Tierzucht. War die biologische Vaterschaft bis dahin den Menschen unbekannt und somit auch völlig irrelevant, so entdeckten sie mit der Tierhaltung den Anteil und die Bedeutung der männlichen Tiere, also auch des Mannes, für den Fortpflanzungsprozess. Aus diesen offensichtlichen Tatsachen zogen die Männer den irrigen Schluss, dass sie allein es sind, die das Leben weiter geben und die Frauen und weiblichen Tiere lediglich das Gefäß ihrer „Samen“ darstellten. Biologisch gesehen ist das Spermium eher mit Pollen vergleichbar und nicht mit Samen, denn in Samen sind schon sämtliche Anlagen vorhanden, die der Keimling zum Wachsen und Leben braucht. Das trifft auf Pollen, somit auf das Spermium, nicht zu, wohl aber auf die Eizelle. Ihr gebührt also in Wirklichkeit der Status „Same“.

Die längste Zeit der Menschheitsgeschichte war es den Menschen offensichtlich und auch unhinterfragt, dass das Leben aus den Frauen kam. Dies belegen tausende von altsteinzeitlichen Urmutterstatuetten, die bis zu 38000 Jahre alt sind (Update: Es gibt  sogar  Statuetten, die weitaus älter sind, die älteste wird auf 300 000 – 500 000 Jahre geschätzt (Quelle)). Der Irrtum der Männer basiert, wie Gabriele Uhlmann in ihrem Buch „Der Gott im 9. Monat“ sehr klar belegt, ganz offensichtlich auf einem Gebär- sowie Stillneid. Erst nach der Erkenntnis des Anteils des Mannes an der Fortpflanzung tauchten die ersten Phallusskulpturen als Fruchtbarkeitssymbole auf, die weiblichen Figurinen verschwanden nach und nach. Durch Naturkatastrophen bedingte Völkerwanderungen sorgten für Mangelnöte und Begegnungen von nomadisierenden, schon patriarchalisierten Menschen mit noch matrifokal lebenden. Mit dem Ackerbau, aber ganz besonders mit der Viehzucht gewann das Privateigentum immer mehr an Bedeutung im Gegensatz zum Gesamthandseigentum der hauptsächlich sammelnden und zusätzlich jagenden Sippengemeinschaften. Es kam zu aggressiven Auseinandersetzungen um Weide- und Ackerland. Das entstehende Patriarchat brauchte Privateigentum und Abgrenzungen. Mit Beginn des Bergbaus entstanden Hierarchien mit Herrschern an der Spitze, die weniger Privilegierte für sich arbeiten ließen. Der Kapitalismus mit all seinen kriegerischen Auseinandersetzungen war geboren. Gleichzeitig entstanden die ersten politischen Theologien, die den Zweck hatten, die irdischen Herrschaftsverhältnisse zu legitimieren und die Bevölkerung dazu zu veranlassen, ihre misslichen Lagen als gottgewollt zu akzeptieren.

Doch nicht nur das Zusammenleben der Menschengruppen nahm Schaden, sondern ebenfalls die soziologische und zwischenmenschliche Struktur und die Beziehungen untereinander. Basierend auf ihrer irrigen Schlussfolgerung sorgten die Männer fortan dafür, sicherzustellen, dass die von ihnen ausgewählten Frauen auch „ihre“ Nachkommen gebaren. Das biologisch festgesetzte Recht der Frau auf ihre sexuelle Selbstbestimmung, die female choice, wurde damit immer mehr außer Kraft gesetzt. Das gipfelte zuletzt darin, dass ein Mann eine Frau oder mehrere allein für sich beanspruchte. (Anmerkung: Der Vergleich mit einer Herde Rehe, wo ein Platzhirsch alle Ricken allein begatten darf und diese das über sich ergehen lassen, ist ein Trugschluss. Auch hier sind es die Weibchen, die wählen. Sie paaren sich durchaus auch mit anderen Hirschen. Wie sehr die patriarchale Brille uns die Sicht auf die Natur verzerrt hat, soll hier nicht erläutert werden und ist ein anderes Thema.) Die daraus resultierende Lebensform veränderte sich von der matrifokalen und matrilokalen Sippe zur patrilokalen (patrilokal: Es wird dort gelebt, wo der Vater lebt) Kleinfamilie. Damit waren die Frauen isoliert und den Männern in jeder Hinsicht ausgeliefert. Mütter fanden keinen Rückhalt mehr in ihrer sanguinen Verwandtschaft, sondern waren auf Gedeih und Verderb der blutsfremden, jetzt „Familie“, des biologischen Vaters ausgesetzt. Dieses Modell des Zusammenlebens hat sich bis heute in seiner Grundstruktur nicht geändert und ist seitens der Theologie und Politik als Ehe institutionalisiert.

Damit das Modell Ehe und Kleinfamilie nicht in Frage gestellt wird, verbreitet das Patriarchat Propaganda in Form von Märchen rund um die Ehe und verklärt sie romantisch. Nur so ist es zu erklären, dass der Heiratswunsch bei jungen Frauen nach wie vor ungebrochen ist, ebenso wie der männliche Anspruch, „seine“ Frau inklusive der gezeugten Kinder gehörten jetzt ihm (dies ist den wenigsten übrigens wirklich bewusst, weder den Frauen noch den Männern). Auch die patriarchale Denke, Frauen hätten ihm zur Verfügung zu stehen bei der Inanspruchnahme seines Rechts auf Sex, hat sich in seinem Kopf eingenistet und zeigt sich deutlich in der Verharmlosung, Legitimierung und gesellschaftlich immer mehr akzeptierten Prostitution. Ist eine Ehe erst einmal geschlossen und wurden Kinder geboren, kann diese Entscheidung insbesondere für die Frau sehr gefährliche Konsequenzen haben. Im trostlosen Ehealltag, in der Patriarchatspropaganda nirgendwo erwähnt, zeigt sich immer deutlicher, welchen Belastungen und Defiziten die in ihr lebenden Menschen ausgesetzt sind. Die Frau realisiert, dass sie gefangen ist und mit ihren Kindern allein gelassen und überfordert, der Mann, dass die Versprechen, die das Patriarchat ihm mit der Eheschließung zugesagt hat, keineswegs eingehalten werden. Die Frau rebelliert, der Mann reagiert frustriert, dann aggressiv, die Gewalt ist nicht mehr weit. Psychologisch nennt man diesen Vorgang Eskalation. Das Eskalationspotential in der Kleinfamilie ist gewaltig. Es ist ein Wunder, dass es dennoch Ehen gibt, die einigermaßen friedlich ablaufen. Doch die Regel ist das bei Weitem nicht, im Gegenteil, diese Zusammenlebensform erzeugt immer Mängel, es gibt keine Kleinfamilien ohne Zwänge.

Der Grund, warum gegen diese Partnergewalt so wenig getan wird und warum sie sogar im Erstarken der Väterrechte gefördert wird, liegt in der widernatürlichen Gesellschaftsform Patriarchat. Das Patriarchat aber tut alles, um seinen Status zu erhalten, denn stellte es sich selbst in Frage, käme es zu Erkenntnissen, die zu seiner Abschaffung führten. Das verhindert es durch Tatsachenverdrehungen, Auf-den-Kopf-stellen, Verleugnen, Verschleiern, Unterwandern. Grundlegend ändern kann sich das erst, wenn sich die Menschen darüber bewusst werden, wie defizitär sie eigentlich leben, sich rückbesinnen auf das, was tatsächlich mal war (insofern: Ja, zurück in die Steinzeit!) und was unter einer menschenfreundlichen, krieg- und gewaltlosen friedlichen Gemeinschaft wirklich verstanden werden muss. Ganz gewiss nicht die glückliche Familie mit zwei Kindern im Einfamilienhaus, die es nicht gibt.

Männliches Fehlverhalten

Der emotionale Analphabetismus des Mannes, der welterklärbärisch die Kommentare der Online-Medien fest in seiner Hand hält und beherrscht, ist kaum noch zu überbieten und auch nicht mehr zu ertragen. Zu allen Themen gibt er seinen Senf ab, ob er es verstanden hat oder nicht. Meistens nicht, was für andere, mindestens für die Menschen, auf deren Kommentare er sich stürzt, sehr deutlich ist, für ihn selbst aber nicht. Ganz heikel wird es bei solchen Themen, von denen er noch nie gehört hat. Schwupps, ist mal eben eine neue Religion oder Sekte entstanden. Sich konstruktiv auseinandersetzen mit dem Geschriebenem anderer, vor allem von Frauen, das will er lieber nicht. Dann könnte ja deutlich werden, dass er von dem Thema keine Ahnung hat. Aber der Herr bleibt lieber auf seinem hohen Überheblichkeitsross sitzen. Von dort kann er toll überblicken, wie die Welt so ist. Mit seinem daraus gewonnenen unendlichen Wissen beglückt er alle, die zufälligerweise gerade seine Wege kreuzen. Selbstverständlich verfügt er auch über ein hohes Maß an Weisheit, das ihm ganz klar sagt: Es gibt schwarz – weiß, entweder – oder, ja – nein.

Dass er mit Macht nicht umgehen kann, hat er hinlänglich bewiesen. Dass ihn der Globus einen Scheißdreck interessiert, hat er hinlänglich bewiesen. Menschlichkeit und Mitgefühl, Fremdworte für ihn. Empathie, Fehlanzeige. Sich hineinversetzen in andere Menschen: Was ist das? Soziale Kompetenz… wie bitte?

Es geht ihm allein um seine Interessen. Darum, sich über andere zu erhöhen. Wettkampf, Kolonialisierung, Kapital, Besitz, Macht. Männerclubs mit dicken Zigarren. Die Frauen mitspielen lassen, aber bitte nur auf den Gebieten, für die er keine Interessen mehr hegt. Also das was übgrig bleibt. Fürsorge für Nachwuchs und Leben? Familiengedöns.

Die Dummen, Größenwahnsinnigen und Nixversteher regieren die Welt. Und das wird auch so bleiben. Weil gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist. Und der Dummheit ist männlich.

Baum der Erkenntnis

Ich suchte den Baum der Erkenntis.

Verzweifelt herumirrend, fragend, grabend, forschend, vergleichend.

Ich fand ihn.

In mir selbst.

Erst war er ein winziges kleines Pflänzchen, das aus meinen Wurzeln entsprang.

Ich wässerte und pflegte es.

Nun ist es ein Bäumchen, aber es wächst stetig.

Er trägt schon Früchte, und ich ernte sie regelmäßig.

Ich gebe anderen von diesen Früchten.

Manche nehmen sie, manche gierig, manche zögernd, manche dankbar, manche stumm.

Manche werfen sie weit von sich. Manche zertrampeln sie.

Manche geben mir von ihren Früchten. Damit dünge ich meinen Baum.

Er wächst und wächst.

Da wo ich also bin, kann ein Vatergott nicht sein.

Er würde mir mich selbst verbieten.

gruessgoettin

Aus gegebenem Anlass

Kurzmitteilung

Alle Artikel, die ich auf diesem Blog veröffentliche, haben mit meinem eigenen langen Entwicklungsweg, der über Jahre und Jahrzehnte andauerte und manchmal sehr mühsam und hart war, zu tun. Das war und ist immer noch Arbeit. Aus dieser Arbeit habe ich Einsichten, Wahrheiten und Erkenntnisse gewonnen, sogar Lebensweisheiten. Diese teile ich in unregelmäßigen Abständen thematisch gebündelt mit.

Wenn nun jemand mein Blog besucht und meine Erkenntnisse liest, sie aber auch nach mehrmaligen Hinweisen nicht verstehen kann oder will, am Ende einfach den Spieß umdreht und mir auch noch rät, ich solle doch erst mal bei mir selbst anfangen, hat nicht verstanden: Ich bin den Weg schon gegangen. Meine Erkenntnisse sind die Früchte daraus. Wer den eigenen Weg nicht gehen will, wird auch nicht die nötigen Erfahrungen machen, um zu eigenen Erkenntnissen zu gelangen.

Ferner ist mein Blog kein Selbstbedienungsladen für Leute, die die leichte und schnelle Lösung ihrer Probleme suchen, ohne selbst etwas dagegen tun zu wollen, und auch keine Plattform zum Austoben in den Kommentaren. Ich kann die Kommentarfunktion jederzeit abschalten. Ihr bekommt hier ein kostenloses Angebot meiner Texte zu lesen, aus dem sich keinerlei Ansprüche ableiten. Aber ihr dürft euch davon bereichern lassen, dafür sind sie gedacht. Ihr dürft kommentieren und auch diskutieren, sogar mit mir persönlich, aber das geht nur auf Augenhöhe. Wer sich nicht daran halten will, könnte sich fragen, was sie/er auf meinem Blog verloren hat.